CD-Reviews

Karras - The Bright Side Of Death

(Spielzeit: 53 min./VÖ: 25.05.2007)
Karras - The Bright Side Of Death

Was kommt dabei heraus, wenn sich eine Halbjordanierin am Bass, eine persische Gitarristin, eine deutsche Drummerin aus dem Ruhrpott und ein türkischer Sänger zusammentun? Drei hübsche, zärtlich anzuschauende Mädels aus völlig unterschiedlichen Ländern, die wirken als könnten sie kein Wässerchen trüben und ein Kerl, kann das funktionieren?
Und wie es funktioniert! Heraus kommt Karras, oder sollte es heißen, echt krass? Kurz und direkt ausgedrückt, verschmilzt deren Musik zu einem brodelnd-gärenden Sud aus oldshool Hardcore trifft Death und Thrash, was laut Addition Metalcore ergibt, allerdings nicht auf die sonst übliche Weise gespielt.
Von wegen zärtliche Mädels ..., die kein Wässerchen trüben! Der Schein trügt und zwar gewaltig! Solch gemäßigte Benimmformen kann man vielleicht von ete petete aufgestylten Schminktopfpussies erwarten, aber nicht von waschechten Metallerinnen! Das Berliner Exotenquartett tritt gewaltig Arsch, bringt reihenweise Pobacken zum Qualmen und Glühen.
Sogleich mit den ersten Takten werfen die drei hübschen Mädels (samt Kerl) alle Herrlichkeit ihres schönen Aussehens über Bord und bearbeiten ihre Instrumente nach allen (Härte)Regeln der Kunst. Wer die Schnittmenge aus Machine Head, Hatesphere, Bolt Thrower, Vader, Slayer und Pantera zu schätzen weiß, darf gern zustimmen, wenn ich behaupte, diese Truppe hat a) mächtig Bums im Flügel und b) richtig gut was drauf!
Karras stehen für gebündelte Energiestöße und Temperament. Das bewusst anstößig wirkende Coverfoto auf der CD-Front teilt der Hörerschaft deutlich mit, dass die Menschheit geradewegs im Begriff ist, sich zum Affen zu machen (was sie übrigens schon recht lange tut).
Gleich beim fetten Opener Conquer The World geht das Quartett richtig schön deftig in die Vollen, dass es nur so kracht. Insgesamt sprühen alle elf Tracks vor Energie, Melodie und Brutalität; Rhythmus- und Tempowechsel inbegriffen. Wer jetzt immer noch ungläubigerweise behauptet, Heavy Metal sei einzig und allein Männersache, verdient spätestens beim Hören dieses enorm Zorn geladenen Wutklumpens einen kräftig gezielten Tritt in die Eier ...!

Toschi

 Tracklist:
  1. Conquer The World
  2. Alone In The Dark
  3. Animal Kingdom Lost
  4. Alamut
  5. My Sorrow
  6. In Justice System
  7. The Disciple
  8. Utopia
  9. The New Doctrine
  10. Forever War
  11. The Doom Armada
Discographie:
2007 Review ansehen ... The Bright Side Of Death - Maintain Records
weitere Infos:

Homepage www.karrasmusic.com

MySpace www.myspace.com/karrasberlin

Label: Maintain Records


Diese Seite wurde 0 mal kommentiert

Kommentar schreiben







1
Artikel
diesen Artikel per Email verschicken:
Email
 Suchen
In den CD-Reviews nach:
am meisten gelesen:
Bewertung
Artikel bewerten:

Stimmen: keine
Punkte: 0/5
CD bewerten:

Stimmen: keine
Punkte: 0/5
Bestellen
Partner
SPV
Sound Riot Records
Earache
Maintain Records
 Live-Reviews
25.12.2008
4. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
07.08.2008
bis
09.08.2008

Party San Open Air
Bad Berka
09.05.2008
bis
11.05.2008

Rock Hard Festival
Gelsenkirchen, Amphietheater
25.12.2007
3. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
01.11.2007
Powerwolf
Saarbrücken, Garage
16.08.2007
bis
18.08.2007

Summer Breeze 2007
Dinkelsbühl
11.08.2007
Powerwolf
St. Ingbert, Holzstock-Festival
04.08.2007
bis
06.08.2007

18. Wacken Open Air
Wacken
19.07.2007
Pink Cream 69
Saarbrücken, Roxy
05.06.2007
bis
09.06.2007

Swedenrock-Festival
Sölvesborg (S)
25.05.2007
bis
27.05.2007

Rock Hard-Festival
Gelsenkirchen, Amphietheater
26.12.2006
2. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
18.08.2006
bis
19.08.2006

Summer Breeze 2006
Dinkelsbühl
03.08.2006
bis
05.08.2006

17. Wacken Open Air
Wacken
28.07.2006
bis
29.07.2006

Rock Of Ages-Festival
Seebronn
Statistik
1590 CD-Reviews
282 Underground-CDs
24 DVD-Reviews
159 Interviews
124 Live-Reviews