CD-Reviews

Dead Emotions - Pathways To Catharsis

(Spielzeit: 48 min./VÖ: 11.01.2008)
Dead Emotions - Pathways To Catharsis

Das schwer Morbid Angel verdächtige Cover könnte glatt als »Altars Of Madness« Teil II durchgehen, lässt schnell erahnen, um welchen Stil es sich bei den Süddeutschen handelt: Schädelspaltender Brachial-Death Metal traditioneller Old-Shool-Schiene ohne die geringsten Zugeständnisse und Kompromisse ist angesagt und das nicht zu knapp!
Wer auf nationaler Ebene Bands wie Lay Down Rotten, Fearer, Sufferage, Death Reality oder Fleshcrawl mag, wird auch von Pathway To Katharsis, dem dritten Silberdeckel von Dead Emotions keineswegs enttäuscht. Fulminant druckvoll groovend mit der Kraft eines alles überrollenden Sturmpanzers ganz im Stile alter Morbid Angel (Scheiße, schon wieder dieser Vergleich!), Vomitory und Konsorten holzen die fünf mächtig drauflos, dass sich gleich von Beginn an jede Abneigung, dieses Album nicht zu mögen, von selbst ausschließt.
Immer mal wieder dezent aufgelockert durch einen eigens für den Elftracker zu Hilfe genommenen Hintergrundchor, stets variabel, heavy und an den richtigen Stellen auch schon mal sehr melodisch weiß dieser gewichtige Brocken Todesmetall ausnahmslos zu überzeugen. Nackenwirbelbrecher Marke Point Of No Return setzen Akzente, sind einfach zu gut, dass sie den Großteil der Konkurrenz hierzulande locker gleich um Stadionlängen hinter sich lassen.
Weitere direktlinig und voll ins Fressbrett hauende Genickmuskelzerstörer des Kalibers Weed For The Weak oder Direction Pain beschwören das Feeling bester Deathmetalzeiten erneut herauf. Beim amtlich ober kultigen Schlußtrack At The End Of Time fühle ich mich unweigerlich an frühe Crematory zu deren Deathmetalzeiten erinnert, als die später in den Gothic-Bereich über gewechselte Band im Deathmetalbereich fast alles in Grund und Boden spielte.
Fazit: Bei diesem Scheibchen stimmt alles, womit den Süddeutschen nach zwei bereits veröffentlichten Longplayern nun endlich verdientermaßen der bislang fehlende Sprung unter die besten Deathmetalcombos hierzulande gelungen ist. Fetter lässt sich Death Metal fast schon nicht mehr zelebrieren. Geil!

Toschi

 Tracklist:
  1. Paradise Is Hell
  2. Demon Seed
  3. Point Of No Return
  4. There Is No Dawn
  5. Weed For The Weak
  6. Disdained
  7. Borderline
  8. Direction Pain
  9. Ways Of Self Destruction
  10. Interlude
  11. At The End Of Time
Discographie:
1999 - Gates To The Unseen (Demo)
2000 - Centuries Of Past (EP)
2003 - The Genesis Behind
2008 Review ansehen ... Pathways To Catharsis - Bad Land Records
weitere Infos:

Homepage www.dead-emotions.de

MySpace www.myspace.com/deademotions667

Label: Bad Land Records


Diese Seite wurde 0 mal kommentiert

Kommentar schreiben







1
Artikel
diesen Artikel per Email verschicken:
Email
 Suchen
In den CD-Reviews nach:
am meisten gelesen:
Bewertung
Artikel bewerten:

Stimmen: keine
Punkte: 0/5
CD bewerten:

Stimmen: keine
Punkte: 0/5
Bestellen
Partner
Victory Records
Relapse Records
Maintain Records
Remission Records
 Live-Reviews
25.12.2008
4. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
07.08.2008
bis
09.08.2008

Party San Open Air
Bad Berka
09.05.2008
bis
11.05.2008

Rock Hard Festival
Gelsenkirchen, Amphietheater
25.12.2007
3. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
01.11.2007
Powerwolf
Saarbrücken, Garage
16.08.2007
bis
18.08.2007

Summer Breeze 2007
Dinkelsbühl
11.08.2007
Powerwolf
St. Ingbert, Holzstock-Festival
04.08.2007
bis
06.08.2007

18. Wacken Open Air
Wacken
19.07.2007
Pink Cream 69
Saarbrücken, Roxy
05.06.2007
bis
09.06.2007

Swedenrock-Festival
Sölvesborg (S)
25.05.2007
bis
27.05.2007

Rock Hard-Festival
Gelsenkirchen, Amphietheater
26.12.2006
2. Masters Of Cassel-Festival
Kassel, Nachthallen
18.08.2006
bis
19.08.2006

Summer Breeze 2006
Dinkelsbühl
03.08.2006
bis
05.08.2006

17. Wacken Open Air
Wacken
28.07.2006
bis
29.07.2006

Rock Of Ages-Festival
Seebronn
Statistik
1590 CD-Reviews
282 Underground-CDs
24 DVD-Reviews
159 Interviews
124 Live-Reviews