CD-Reviews
Rebellion - Born A Rebel
(Spielzeit: 53 min./VÖ: 28.04.2003)
Noch nicht ganz ein Jahr ist es her als die Truppe um Ex Grave Digger Axtmann Uwe Lulis und Tieftöner Tomi Göttlich ihren Erstling veröffentlichten. Diesem sehr gelungenen Konzeptdebüt folgt nun mit Born A Rebel ein eher gradliniges Werk.
Anstatt wieder eine aufwendige Story zu entwerfen, geht die Band nun genau den entgegen gesetzten Weg. Einfache Songs, die meist voll auf die Fresse gehen, auch textlich diesmal (leider!) nicht überambitioniert, beherrschen die Szenerie.
Immernoch erinnert die gesamte Musik und auch der Gesang von Michael Seifert stellenweise sehr an Grave Digger, nichts desto trotz gefällt mir die sehr unverbrauchte Atmosphäre der Scheibe, auch klingt hier nichts aufgesetzt oder bewusst kopiert um mal eben vom immer noch anhaltendem True Metal Hype zu profitieren.
Der Sound des im Black Solaris Studio produziertem Werk kann sich einmal mehr sehen, bzw. hören lassen. Einzig das doch sehr billig und klischeehaft wirkende Cover kann den geneigten Käufer wohl kaum überzeugen. Sei dem wie ihm wolle, die Fans des typisch deutschen Stampfmetals sollten sich hier angesprochen fühlen und dürften auch mit dieser Scheibe nichts falsch machen. Alle die dagegen nicht so recht auf Klischees können sollten einen weiten Bogen um Rebellion machen. Somit dürfte die Zielgruppe der Band klar abgesteckt sein.
Lars
- Born A Rebel
- Adrenalin
- One For All
- Word Is War
- Dragons Fly
- Queen Of Spades
- Iron Flames
- Through The Fire
- Devils Child
- Meet Your Demon
- Power Of Evil
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2002
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2003
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2005
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Label: Drakkar
weitere Links
CD-Review: Rebellion - A Tragedy In Steel Shakespeare's Macbeth
CD-Review: Rebellion - Sagas Of Iceland
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