CD-Reviews
Rebellion - A Tragedy In Steel Shakespeare's Macbeth
(Spielzeit: 73 min./VÖ: 25.3.2002)
Bei Rebellion handelt es sich um die neue Band der Ex-Grave Digger Musiker Uwe Lulis und Tomi Göttlich. Da diese Gespann maßgeblich für Tunes Of War von eben dieser Band verantwortlich zeichnete, ist zumindest die musikalische Marschrichtung vorhersagbar. Eben True Metal, der zeitweise an den Digger erinnert. Ein Unterschied ist zum einen der Sänger von Rebellion, der deutlich differenzierter zu Werke geht, als das Chris Boltendahl zu tun pflegt.
Genug davon. Auf den ersten Blick dachte ich das man mit einer solchen Thematik wie Macbeth, als lyrische Konzept nur scheitern kann, siehe dazu auch Jag Panzers Versuch eines Konzeptalbums. Aber Rebellion machen es besser, besonders der Einsatz eines Erzählers zwischen den einzelnen Songs macht sich bezahlt, es wird eine außerordentlich dichte Atmosphäre erzeugt, diese Hörspielsequenzen sind klasse gemacht keine Frage, sie stören auch nicht die einzelnen Songs, unterstützen diese vielmehr. Mit Husbandry In Heaven hat man auch einen Hit geschrieben, der heraussticht, klasse hierbei auch die Stimme der Gastsängerin.
Man merkt an allen Ecken und Enden, dass sich die Band sehr viel Mühe mit dem Album gemacht hat, angefangen von den Texten, bis zur Musik und auch die Verpackung stimmt, ein klasse Booklet lädt zum Lesen der Story ein. Die Spielzeit bietet wahrlich value for money, es gibt also nix zu meckern, Rebellion stechen mit dieser CD, positiv aus der Masse der derzeitigen True Metal Bands heraus, deshalb auf jeden Fall antesten!
Lars
- Introduction
- Disdaining Fortune
- The Prophecy
- Husbandry In Heaven
- The Dead Arise
- Evil Speaks
- Letters Of Blood
- Revenge
- Claws Of Madness
- Demons Rising
- Die With Harness On Your Back
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2002
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2003
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2005
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Label: Drakkar
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